Am Donnerstag, den 09.07.2026, habe ich mit meinen Mitschülern und unserem Lehrer das wunderschöne Düsseldorf besucht. Es war ein unglaublich schöner und interessanter Tag, über den ich hier berichten möchte.
Unsere kleine Reise begann um neun Uhr morgens. Wir haben uns alle vor dem Haupteingang des Düsseldorfer Hauptbahnhofs versammelt. Zuerst sind wir zur Immermannstraße gelaufen, die auch als „Little Tokyo“ bekannt ist. Dort haben wir viele japanische Geschäfte gesehen. Danach haben wir unseren Weg fortgesetzt und die Königsallee erreicht. In der Nähe eines kleinen Flusses hat unser Lehrer ein Erinnerungsfoto von uns Schülern gemacht.
Ganz in der Nähe befand sich ein Hotel, und unser Lehrer erklärte uns, dass dort oft berühmte Schauspieler, Musiker und Fußballspieler übernachten.
Während des Spaziergangs kam einer der Mitschüler mit uns ins Gespräch und erzählte uns ein paar seiner Erinnerungen. Dann setzten wir unseren Weg fort und erreichten eine riesige grüne Fassade. Es war der Kö-Bogen II, der die größte Grünfassade Europas mit über 30 Kilometern Hainbuchenhecken hat. Das Gebäude funktioniert wie ein natürlicher Klimaschutz für die Stadt, weil die Pflanzen die Luft kühlen und CO2 filtern. Es war faszinierend zu sehen, wie moderne Architektur und Natur hier miteinander verschmelzen.
Ich war zwar schon mehrmals in Düsseldorf, aber dieses Mal hat das Reisen mit meinen Mitschülern und dem Lehrer den Ausflug viel schöner gemacht. Unterwegs haben die Jungs viele Witze gemacht und gelacht. Natürlich bin ich mit Jungs-Witzen und ihrer Welt bestens vertraut, da ich fünf Brüder und keine Schwestern habe – diese Momente gehören einfach zu meinem Alltag. Jeder einzelne Moment war einfach wunderschön für mich. Danach erreichten wir eine Straße mit vielen Clubs in der Altstadt. Am Ende dieser Straße kamen wir am Fluss an, wo wir uns auf den Treppen ein bisschen ausruhten. In dieser Zeit habe ich mich mit einem Mitschüler aus der Türkei unterhalten. Er erzählte mir etwas über die türkische Geschichte; manches wusste ich schon, aber vieles war neu und sehr interessant für mich. Unser Lehrer hat auch am Fluss noch ein paar Erinnerungsfotos von uns gemacht.
Ich bin wirklich ein Glückspilz, dass ich so einen Lehrer habe. Diese Reise und dieser Artikel sind die perfekte Gelegenheit, ein wenig über meinen lieben Lehrer zu erzählen und mich bei ihm für jede einzelne seiner Bemühungen zu bedanken. Herr Piltz ist einer der besten Lehrer, die ein Schüler überhaupt haben kann. Er ist unglaublich geduldig, warmherzig und unterstützend. Während des Schuljahres ging es mir für einige Monate psychisch wirklich nicht gut, und ich hatte mich selbst ein bisschen verloren. Mein Lehrer ist ein sehr verständnisvoller und edler Mensch. Ich danke ihm von ganzem Herzen für jeden Ratschlag und für die große Unterstützung, die er mir gegeben hat.
Aber kommen wir zurück zu unserer Reise in Düsseldorf. Nach der kurzen Pause am Fluss sind wir zu den Cafés gegangen, und jeder ging in eine andere Richtung, um sich Getränke und Snacks zu holen. Ich habe diese kurze Gelegenheit genutzt, um mir ein Paar Sandalen zu kaufen, da meine Schuhe für so lange Fußwege nicht geeignet waren. Schließlich setzten wir den Weg nach einer halben Stunde Pause fort und erreichten das Kunstmuseum K21. Dieses Museum befindet sich in einem historischen Gebäude mit einer riesigen Glaskuppel und hat fünf Etagen. Ich liebe Kunstmuseen über alles, und es war ein größer Genuss für mich. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass es mehr Gemälde gäbe, aber stattdessen gab es dort moderne Rauminstallationen, Fotografie und Videokunst.
Ein besonderer Höhepunkt im Museum war für mich der Raum mit den modernen Porträtgemälden. Ich stand lange vor den ausdrucksstarken Bildern, die durch ihre intensiven Farben, klaren Kontraste und tiefgründigen Silhouetten faszinierten.
Es war beeindruckend zu sehen, wie die Künstler Emotionen und Identität auf so zeitgenössische Weise dargestellt haben. Ein weiteres Kunstwerk hat mich ebenfalls fasziniert: Es war eine große Holzskulptur aus Teakholz von dem Künstler Kader Attia, die auf einem hohen Metallgestell stand. Die Skulptur zeigte einen kunstvoll geschnitzten Kopf und befasste sich mit dem Thema „Heilung und Reparatur“. Es war beeindruckend, davor zu stehen und dieses nachdenkliche Gesicht aus der Nähe zu betrachten.
Zudem war die Einzelausstellung „Main Stream Media“ von dem digitalen Künstler Jon Rafman ein echtes Erlebnis. Vor den leuchtend orangefarbenen Wänden hingen faszinierende und surreale Gemälde, die sich mit der Internetkultur und künstlicher Intelligenz befassten. Es war unglaublich spannend zu sehen, wie die digitale Welt unsere Identität verändert. Diese modernen Kunstwerke haben meinen Museumsbesuch perfekt abgerundet. Dieser Ausflug wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.



