Am gestrigen Schultag tauchten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der praxisintegrierten Ausbildung (E PIA 11) in eine ganz besondere Lernwelt ein: den pädagogischen Zirkus Marsa. Was zunächst nach Spaß und Unterhaltung klingt, entpuppte sich schnell als intensiver Lernort, in dem Selbsterfahrung und pädagogische Professionalität auf inspirierende Weise zusammenfanden.
Im Wechsel zwischen praktischen Übungen und einem „pädagogischen Doppeldecker“ – dem reflektierenden Blick auf die eigene Rolle – erhielten die Studierende wertvolle Impulse, wie Zirkus- und Bewegungselemente gewinnbringend in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden können.
Bewegung, Mut und Teamgeist
Ob Gruppenspiele wie „Omas Apfelbaum“, akrobatische Figuren in der Waage, oder das spektakuläre Stehen auf Glasscherben sowie das Liegen auf einem Nagelbrett – die Jugendlichen erlebten, wie sich Mut, Vertrauen und Selbstwirksamkeit anfühlen.
Was zunächst Überwindung kostet, verwandelt sich – begleitet durch die erfahrenen Zirkuspädagog*innen Markus & Sarah – in echte Erfolgserlebnisse. Genau diese Erfahrungen können später auch Kinder in pädagogischen Settings stärken: Sie fördern Körperwahrnehmung, Selbstvertrauen, Kooperation und die Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Lernen durch Selbsterfahrung
Indem die angehenden Erzieherinnen und Erzieher selbst spüren, wie wertvoll solche Angebote sind, können sie diese in ihrer späteren Arbeit authentisch weitergeben. Der Tag zeigte eindrucksvoll, wie Zirkuspädagogik nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern auch Persönlichkeit, Kreativität und Teamprozesse stärkt.
Wir bedanken uns herzlich beim Zirkus Marsa für diesen inspirierenden und lehrreichen Tag!
Mehr zum Angebot gibt es hier:
https://www.zirkus-marsa.de





