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Liebe Schülerinnen und Schüler,

herzlich willkommen auf der Seite der Schülervertretung (SV).

Die SV wird jedes Jahr neu durch die Klassensprecherinnen und Klassensprecher und deren Stellvertretung zusammengesetzt. Diese wählen dann auch eine Schülersprecherin oder einen Schülersprecher und deren Stellvertretung.
Die einzelnen Abteilungen wählen dann noch ihr jeweiligen Abteilungssprecherinnen und Abteilungssprecher.

Die SV vertritt die Anliegen der Schülerinnen und Schüler vom Berufskolleg Opladen, indem sie sich regelmäßig trifft, Ideen und Kritikpunkte nennt, Verbesserungsvorschläge aufzeigt sowie Projekte umsetzt.

Besonders hervorzuheben ist hierbei das Sportfest, die Knochmarksspende - Infoveranstaltung, sowie die Petition gegen die Abschiebung unserer Schülerinnen und Schüler in den Internationalen Klassen.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

die Verbindungslehrerinnen und -lehrer begrüßen euch ganz herzlich.
Wir wollen - wie der Name es schon sagt - gerne eine gute Verbindung zwischen Schülerschaft und Lehrerinnen und Lehrern herstellen. Damit sind wir Ansprechpartner bei Problemen, Sorgen, Anregungen, Verbesserungswünschen, Ideen und vielem mehr.


Das steht im Schulgesetz:

Nach § 74 des Schulgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen hat die Schülervertretung (SV) im Rahmen des Auftrags der Schule insbesondere die Aufgabe, die Interessen der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit zu vertreten und die fachlichen, kulturellen, sportlichen, polititschen und sozialen Interessen der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Die inhaltliche Ausgestaltung der Mitwirkungsrechte der Schülervertretung ist im Erlass über die Mitwirkung der Schülervertretung in der Schule nach dem Schulmitwirkungsgesetz (SV-Erlass) geregelt.

Auf Landesebene ist die LandesSchülerInnenVertretung (LSV NRW) die Vertretung der Schülerinnen und Schüler.

 

SV - Gesamtkoordination

Ausbildungsvorbereitung

Gesundheit und Soziales

Technik

Jessica Müller-Seidel

J.Mueller-Seidel@bk-opladen.de


Aktuelle Projekte

Abschiebung? Nein, danke!

Wir als Schule haben nicht nur einen Integrationsauftrag sondern auch eine Schutz- und Fürsorgefunktion.

Abschiebung? Nein, danke!

Wir als Schule haben nicht nur einen Integrationsauftrag sondern auch eine Schutz- und Fürsorgefunktion.
 

Die Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg Opladen haben ein klares Zeichen gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik gesetzt: Kurz vor den Ferien wurden über 800 Unterschriften zusammen mit der Petition „Keine Abschiebung von Menschen aus unserer Schulgemeinschaft" an den Schulpaten Prof. Karl Lauterbach übergeben.

„Wir setzen uns für demokratische Werte und Menschenrechte ein", erklärt der Schülersprecher Pascal Bühlow, der die 11. Klasse der Höheren Handelschule besucht. „Bei uns sind internationale Schüler herzlich willkommen."

Hintergrund der Aktion ist die problematische Situation vieler Jugendlicher aus den Internationalen Klassen. Diese haben zum Teil nur einen befristeten Aufenthaltsstatus in Deutschland – deshalb droht ihnen, sobald sie volljährig sind, die Abschiebung in ihr Heimatland. „Ich habe Angst, wieder nach Afghanistan zurück zu müssen", erklärt etwa Siawash Jami, der vor einigen Monaten einen negativen Bescheid erhalten hat. „In meiner Heimat muss ich damit rechnen zu sterben." Immerhin: Aufgrund vieler Unterstützer konnte Siawash die Abschiebung verhindern – der 18-Jährige hat inzwischen eine Ausbildungsstelle in Köln.

Doch das Problem bleibt: Sechs SchülerInnen aus dem BKO wurden in den vergangenen zwei Jahren abgeschoben. „Das ist für uns unerträglich", erklärt Werklehrer Markus Lutze, der die Aktion mit ins Leben gerufen hat. „Wir als Schule haben nicht nur einen Integrationsauftrag sondern auch eine Schutz- und Fürsorgefunktion."

Am Aktionstag stellten sich die „regulären" Schülerinnen und Schüler symbolisch vor ihre Mitschüler aus den Internationalen Klassen. Auch Schule-ohne-Rassismus-Schulpate Prof. Lauterbach war von der Aktion angetan: „Ich nehme die Petition gerne an und werde das Anliegen nach Berlin tragen", erklärte der Bundestagsabgeordnete.

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