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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Erziehungsberechtigte,

herzlich willkommen am Berufskolleg Opladen. 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen den Bildungsgang zweijährige Berufsfachschule Gesundheit und Soziales vorstellen, mit dem Ziel die Allgemeine Fachhochschulreife zu erwerben. 

Bildungsgangkoordination

Können Sie sich vorstellen später eine Berufsausbildung im Sozial- oder Gesundheitswesen oder eventuell ein Studium zu beginnen? Dann ist die zweijährige Berufsfachschule die richtige Wahl! Bei uns haben Sie die Möglichkeit in zwei Jahren erweiterte berufliche Kenntnisse im Sozial- und Gesundheitswesen zu erwerben und gleichzeitig die Allgemeine Fachhochschulreife (Fachabitur) zu erlangen.

Besonders die Inhalte der berufsbezogenen Fächer, darunter die Profilfächer Sozial-/ Erziehungswissenschaften sowie Gesundheitswissenschaften, mit den darin enthaltenen fachpraktischen Anteilen vermitteln Ihnen erweiterte berufliche Kenntnisse. Thematisiert werden z. B. soziale Rahmenaspekte bei der Erhaltung und Wiedergewinnung der Gesundheit, die unmittelbare Interaktion zwischen Klienten und Helfern sowie Grundkenntnisse zur Entwicklung in verschiedenen Altersstufen, zur Psychohygiene und zum Gesundheitsschutz.

  • Fachoberschulreife (FOR) oder
  • Gymnasiasten nach Klasse 9 (bei Versetzung in die Klasse 10 der gymnasialen Oberstufe) 
  • Notendurchschnitt: empfehlenswert von 3,0 

Was müssen Sie bei der Errechnung Ihres Notendurchschnittes beachten? 

Die Noten der Hauptfächer Mathe, Deutsch, Englisch werden doppelt gewertet.

Schülerinnen und Schüler die von der Gesamtschule kommen: 

  • die Noten der G-Kurse werden multipliziert mit 1,7 und anschließend doppelt gewertet
  • die Noten der E-Kurse werden doppelt gewertet

    Die zweijährige Berufsfachschule Gesundheit und Soziales umfasst vollzeitschulischen Unterricht im Klassenverband, an dessen Ende die Prüfungen zur Allgemeinen Fachhochschulreife stehen. In vier Fächern werden Abschlussprüfungen geschrieben. Sie können dabei zwischen den Profilfächern Gesundheitswissenschaften und Sozial-/Erziehungswissenschaften wählen. Mathematik, Deutsch/Kommunikation, Englisch sind festgelegt und nicht frei wählbar. 

    Die Fächer, die im Bildungsgang unterrichtet werden, werden zum einen dem berufsbezogenen Lernbereich (Gesundheitswissenschaften, Sozial-/Erziehungswissenschaften, Mathematik, Englisch, Biologie, Fachpraxis (Kunst) und Wirtschaftslehre) und zum anderen dem berufsübergreifenden Lernbereich (Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitsförderung und Politik/Gesellschaftslehre) zugeordnet. Daneben müssen Leistungen in Differenzierungskursen (z.B. Konfliktmanagement, Gesundheitsförderung, Werken mit Holz, gesunde Ernährung usw.) erbracht werden. Hier variiert das Fächerangebot in jedem Schuljahr.

    Gleichzeitig zu den erweiterten beruflichen Kenntnissen erwerben Sie die Allgemeine Fachhochschulreife (Fachabitur) und sind somit berechtigt ein Studium an allen Fachhochschulen des Landes zu beginnen. Eine Festlegung auf bestimmte Fachbereiche gibt es nicht. Weiterhin sind Sie mit Ihrem Abschluss berechtigt die Fachschule für Sozialpädagogik zu besuchen, welche die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher beinhaltet.

    Zum Erwerb der vollen Fachhochschulreife sind 24 Praktikumswochen Pflicht! 

    • 12 Wochen werden in der Schulzeit absolviert.
    • 12 weitere Wochen werden eigenverantwortlich zwischen Abschluss und Studium oder während der Ferien absolviert (mind. 2 Wochen am Stück).

    Mögliche Praktikumsinstitutionen im Bereich Gesundheit und Soziales sind u.a.:  Krankenhaus, Senioren-/Pflegeheim, Reha-Einrichtungen, Therapeutische Einrichtungen, Medizinischer Dienst (Gesundheitsamt Leverkusen), Kindertagesstätte, Jugendamt, Offener Ganztag, Heimrichtungen.

    Während der Schulzeit werden Exkursionen und mehrtägige Seminarfahrten zu außerschulischen Lernorten (z.B. 3-tägige Seminarfahrt nach Bielefeld-Bethel) durchgeführt. Die Teilnahme daran ist obligatorisch.

    Einmal im Jahr besuchen die Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Berufsfachschule Gesundheit und Soziales Bielefeld-Bethel, um dort die Arbeit mit Menschen mit Behinderung kennen zu lernen.

    Das Reiseziel „Bielefeld“ hört sich auf den ersten Blick nicht wie die perfekte Station für eine gelungene Klassenreise an. Doch für die Schülerinnen und Schüler des Fachbereiches Gesundheit und Soziales bietet die ostwestfälische Stadt schon seit Jahren ein beliebtes Ziel für Seminarfahrten. Denn in Bielefeld-Bethel lernen die Jugendlichen die Arbeit mit Menschen mit Behinderung kennen und kommen dabei immer wieder in Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.

    Anne Bußmann

    Unterrichtsfächer: Gesundheitswissenschaften und Sport
    A.Bussmannbk-opladende

    Sonja Faust

    Unterrichtsfächer: Deutsch und Englisch
    S.Faustbk-opladende

    Melanie Gast

    Unterrichtsfächer: Sozialpädagogik und Deutsch
    M.Gastbk-opladende

    Andreas Geisler

    Unterrichtsfächer: Erziehungswissenschaften und Sport
    A.Geislerbk-opladende

    Claudia Haard

    Unterrichtsfächer: Kunst und Mathematik
    C.Haardbk-opladende

    Roman Heine

    Unterrichtsfächer: Mathematik und Sport
    R.Heinebk-opladende

    Julia Krämer

    Unterrichtsfächer: Deutsch, Erziehungswissenschaften und Psychologie
    J.Kraemerbk-opladende

    Julian Kruse

    Unterrichtsfächer: Englisch und Sport
    J.Krusebk-opladende

    Marcus Nick

    Unterrichtsfächer: Deutsch und Gesellschaftslehre/Politik
    M.Nickbk-opladende

    Sonia Rodriguez

    Unterrichtsfächer: Englisch und Spanisch
    S.Rodriguezbk-opladende

    Claudia Schreiber

    Unterrichtsfächer: Englisch und Spanisch
    C.Schreiberbk-opladende

    Jutta Tegeder

    Unterrichtsfächer: Erziehungswissenschaften und Gesundheitswissenschaften
    J.Tegederbk-opladende

    Jonas Völler

    Unterrichtsfächer: Biologie und Gesellschaftslehre/Politik
    J.Voellerbk-opladende

    Ina Wrede

    Unterrichtsfächer: Gesundheitswissenschaften und Biologie
    I.Wredebk-opladende

    Brigitte Wyatt

    Unterrichtsfächer: Wirtschaftswissenschaften und Englisch
    B.Wyattbk-opladende

    Lale Yücel-Topcu

    Unterrichtsfächer: Biologie, Pädagogik und Sozialpädagogik
    L.Yuecel-Topcubk-opladende

    Die Anmeldung erfolgt über die Plattform „Schüler Online“. Zusätzlich ist es notwendig folgende Bewerbungsunterlagen einzureichen:

    • Anmeldeformular (siehe unten)
    • Bewerbungsanschreiben
    • tabellarischer Lebenslauf
    • das letzte Schulzeugnis (welches die Eingangsvoraussetzungen belegt)
    • ggf. Nachweis über absolvierte Praktika im Bereich Gesundheit & Soziales 
    • ggf. Nachweis über ehrenamtliche Tätigkeiten, FSJ etc. 
    • Impfstatus: Nachweis über Masernimpfung
    • Rückporto (0,80 Euro)

    Der Anmeldezeitraum beträgt 4 Wochen und beginnt am Tag der offenen Tür (1. Samstag nach den Halbjahreszeugnissen).

    Neues aus dem Bildungsgang

    „Weil ihr uns die Zukunft raubt…“

    Ein Bericht zur Exkursion „Fridays for Future“ in Köln

    Der Fachbereich Gesellschaftslehre führte an diesem Freitag (20.09.2019) eine Fachbereichs-übergreifende Exkursion zum „Klimastreik“ in Köln durch. Dabei fuhren Klassen aus dem Bereich Gesundheit und Soziales, sowie aus der Technik zum Hans-Böckler-Platz und machten sich ein eigenes Bild von der Jugendbewegung „Fridays for Future“. Der Klimastreik wurde durch viele NGO´s und Gewerkschaften unterstützt, sodass nach offiziellen Angaben bis zu 20.000 Demonstrierende erwartet wurden.

    Schon der erste Eindruck machte deutlich, dass diese Prognosen bei Weitem übertroffen werden würden. Bevor der Protestzug sich überhaupt in Bewegung setzte, stand bereits die gesamte geplante Route von der Moschee in Ehrenfeld bis zum Friesenplatz voller Menschen. Dabei bot sich den Exkursions-Teilnehmern ein bunt gemischtes Publikum von Schülerinnen und Schülern, über Eltern mit ihren Kindern, Lehrerinnen und Lehrern mit ganzen Schulklassen, internationalen Unterstützern der Umweltbewegung, Richterinnen und Richtern in ihren Roben, Karnevalsvereinen, bis hin zu „Granny`s for Future“, die für die Zukunft ihrer Enkelkinder eintreten. Die schiere Masse der Teilnehmenden stellte eine riesige Herausforderung für die Organisatoren des Streiks dar. Dabei ist zu betonen, dass die Stimmung stets friedlich und umgänglich war. Mit anderthalb Stunden Verspätung setzte sich der Zug dann in Bewegung. Bestückt mit kreativen Plakaten, Klanghölzern und Trommeln skandierte die Menge ihre Forderungen: „Abschaffung der Kohleverbrennung, Beschleunigung der Energiewende, Eintreten für Biodiversität, Einhaltung des Pariser Klimaabkommens, Schaffung eines Bewusstseins für nachhaltigen Konsum, Priorisierung der Umwelt gegenüber der Wirtschaft“; und immer wieder der gemeinsame Nenner: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft raubt“.

    Fazit: Die als desinteressiert und politikverdrossen geltende 2000-plus-Generation zeigte mit friedlichem und kreativem Protest, dass diese Vorurteile fortan jeglicher Berechtigung entbehren. Wer die „Fridays for Future-Bewegung“ als plumpe Schulvermeidungstaktik abtut wird dem Engagement der jungen Menschen für eine lebenswerte Zukunft in keiner Weise gerecht! Die digitale Generation erteilt dem politischen Establishment mit Parolen wie: „Macht eure Hausaufgaben – dann machen wir unsere“ einen klaren Auftrag – wer diesen Aufschrei als politischer Akteur ignoriert, dem ist auf lange Sicht nicht mehr zu helfen; denn eines hat dieser Klimastreik deutlich gezeigt…die Wahlberechtigten der Zukunft haben Eltern, Großeltern und Verwandte und gewinnen in zunehmendem Maße breite gesellschaftliche Unterstützung, quer durch alle Generationen und gesellschaftlichen Schichten – nun ist es an der Politik diesem Auftrag gerecht zu werden, ein „weiter so wie bisher“ wird es nicht geben!

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