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Berufskolleg Opladen |
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1945 bis 1966: Berufliche Bildung des Zweckverbands in der jungen Bundesrepublik Deutschland |
Neubeginn nach Krieg und Diktatur
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Am 23. August 1945 wendet sich Opladens Bürgermeister Karl Voos
an die Britische Militärregierung. Auf Initiative des Vorsitzenden
des Zweckverbandes der Berufsschule, „Mr. Schimmels“, bittet
er um die Wiedereröffnung der Berufsschule und der höheren Handelsschule.
Die Militärregierung entspricht dieser Bitte und genehmigt die Wiederaufnahme
des Schulbetriebs zum 1. September 1945. Es stehen zwei Lehrer und sechs
Lehrerinnen zur Verfügung, die sich einer politischen Überprüfung
mittels Fragebögen der Militärregierung stellen müssen.
Direktor Honig und zwei weitere Personen werden nicht mehr zum Unterricht
zugelassen. Nach diesem Verfahren kann der neue Schulleiter Wilhelm Pennigs
folgende Bescheinigung ausstellen. Am 22. Oktober 1945 kann der Unterricht in der höheren Handelsschule
und im November 1945 in der Berufsschule beginnen. Außerdem werden
verschiedene Kurse zur Vorbereitung auf die Ablegung der Meisterprüfung
eingerichtet. Unter der Leitung von Direktor Pennings (Leiter der Schule
bis zu seinem Tod im Jahre 1958) unterrichten acht hauptamtliche und elf
nebenamtliche Lehrpersonen 1.480 Schülerinnen und Schüler. Im
Jahre 1946 kehren weitere Lehrer aus der Kriegsgefangenschaft zurück.
Die Zahl der hauptamtlichen Lehrer steigt auf fünfzehn, die der Schülerinnen
und Schüler auf 1.600. |
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