Vom Schadstoff zum Wertstoff ist die Überschrift, die die Currenta GmbH ihrem Workshop für Schülerinnen und Schüler gibt.

Die Unterstufen der Berufsfachschule Metall/Automatisierungstechnik besuchten an zwei Tagen diesen Workshop, der verbunden ist mit einer Besichtigung der Sondermüllverbrennungsanlage im Entsorgungszentrum der Currenta GmbH.
Ein Schüler schreibt in seinem Bericht:
"Der Ablauf der Verbrennungsanlage fängt vor dem Bunker an. Zunächst werden die Metalle aussortiert und der Restmüll in den Bunker verbracht. Der Schrott wird nach einzelnen Metallen sortiert. Vom Bunker geht es dann per Kran in das Drehrohr, in dem die eigentliche Verbrennung des Restmülls stattfindet. Die Verbrennung ist eine exotherme Reaktion, das heißt, mit Feuererscheinung verlaufende Reaktionen geben mehr Energie an die Umgebung ab als zum Entzünden benötigt wird. Bei der Verbrennung werden die organischen Materialien, die sogenannten Kohlenwasserstoffe, mit dem Sauerstoff aus der Luft bei einer fast vollständigen Verbrennung zu Kohlenstoffdioxid und Wasser umgesetzt. In dem Drehrohr kann es bis zu 1100° heiß werden. Nach dem Drehrohr geht es in die Nachbrennkammer, in der ebenfalls Temperaturen bis zu 1100 Grad erreicht werden. Diese hohe Temperatur wird benötigt, um die restlichen organischen Verbindungen zu verbrennen. Die nächste Station ist der Dampfkessel. Dies ist der größte Teil der Anlage und dient der Energierückgewinnung und der Rauchgas-Reinigung. Die Energie aus den Rauchgasen wird in Dampf umgewandelt. Dieser Wasserdampf wird in das Netz des Chemieparks eingespeichert und für die Stromerzeugung oder zur Produktion genutzt."
Ein faszinierendes Erlebnis, bei dem Umwelttechnik, Chemie, Automatisierungstechnik, Sicherheitsüberlegungen und mehr ineinander greifen.
Danke an die Currenta GmbH für diesen Workshop.
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