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Berufskolleg Opladen

Biografie-Arbeit mit Demenz-Kranken
Wer mehr weiß, kann auch besser mit den Menschen umgehen

In der Berufsfachschule (FOR) Gesundheit und Soziales geht es einerseits um die Erlangung der Mittleren Reife (FOR) und andererseits um den Einblick in die vielfältigen Gesundheitsberufe unserer Zeit.
Um praktische Erfahrung zu erlangen, wird in dem Projekt Biografiearbeit mit pflegebedürftigen alten Menschen konkret gearbeitet.
Im Rahmen dieses Projektes besuchte die Klasse das Haus Upladin in Opladen. Es ging sowohl um Lernerfahrung an sich selbst - wie fühlt es sich an, nicht mehr selbständig essen zu können mit müden Augen und schweren Armen - als auch um Lernerfahrung mit Menschen, die im Haus Upladin betreut werden.
Welche Bedeutung Biografiearbeit mit dementen Menschen hat, erklärte Gabriela Müller: "Wir müssen die Gewohnheiten, Abneigungen und Vorlieben der Bewohner kennen, um auf sie eingehen zu können."



Welchen Eindruck, die Erfahrung im Haus Upladin auf die SchülerInnen gemacht hat, lässt sich aus den Berichten erahnen. Einige Beispiele können Sie hier lesen.

Demenzkranke und ihre Geschichten
Wir sind am Freitag, den 11.05.12 um 09.45 Uhr zum Altenheim Upladin gegangen.
An der Rezeption wurde uns gesagt, dass wir auf die vierte Etage ins Zimmer 406 müssen.
Da hat Frau Müller, die Altenpflegerin schon auf uns gewartet.
Um 10.00 Uhr ist dann Frau Homann (die Namen wurden geändert) gekommen. Sie war bereit, uns etwas aus ihrer Kindheit zu berichten. Sie hat uns erzählt, dass sie und ihre Familie von den Russen vertrieben wurden. Sie haben auf dem Land gelebt. Frau Homann hatte keine Puppen zum Spielen, sie beschäftigte sich viel mit den Tieren.
Dann kam Frau Henner und brachte uns schon mit ihrer guten Laune zum Lachen. Sie ist dement. Dies konnten wir daran erkennen, dass sie immer wieder das gleiche Lied gesungen hat und am Ende nicht wusste wie es dazu kam, dass sie das Lied gesungen hat.  Sie und ihre Familie hatten ein großes Haus auf einem Berg im Dorf. Sie hatte acht Geschwister und war die Älteste. In dem Dorf gab es keine Schule und keine Kirche. Frau Henner  hatte drei Kinder, eins davon verstarb, weil es einen Herzfehler hatte. Sie wollte nur über die guten Zeiten reden und die schlechten will sie lieber vergessen.
Danach kam Frau Tuter, bei ihr haben wir direkt gemerkt, dass sie dement ist, weil sie schon vergessen hat wie ihre Kindheit war. Sie hat geweint und nur erzählt wo sie gelebt hat und dass sie adoptiert worden ist. Sie hat in einer Bäckerei gearbeitet.
Am Ende hat Frau Müller, die Altenpflegerin mit uns ein letztes Gespräch geführt. Sie fragte uns, ob wir gemerkt haben wer von den Bewohnerinnen dement ist. Dann sagte sie uns, dass nur Frau Homann nicht dement ist. Und sie erzählte uns noch, dass Frau Tuter ihre erste große Liebe im Krieg verloren hat.
Abschließend sprachen wir darüber, wie schlimm es für uns wäre, wenn wir selbst dement wären.
C. und I.

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